Fachbücher schreiben und Kreativität lehren: Zamyat M. Klein (Foto: privat)

Aktuell

Fachbücher schreiben und Kreativität lehren: Zamyat M. Klein

Sie ist die Trainerin der Trainer_innen, sie hat 16 Bücher geschrieben und war bei weiteren fünf Büchern Co-Autorin. Zamyat M. Klein studierte Diplompädagogik und verlegte sich dann sehr schnell auf Erwachsenenbildung.  Um ihre Tipps und Tricks einem breiten Publikum bekannt zu machen, gibt sie diese nicht nur in Kursen (on- und offline) weiter, sondern verrät

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Kurzmeldungen

Keine Auskunft für die Presse – wenn die Bundesbehörde nicht will. (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Petition für ein Presseauskunftsgesetz

Derzeit läuft auf der Petitionsplattform des Bundestags eine Petition, initiiert von dem Journalisten Helmut Lorscheid,für die Verabschiedung eines neuen Presseauskunftgesetzes: „Mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Februar 2013 (6 A 2/12) hat das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, dass die Pressegesetze der Länder auf den Bundesnachrichtendienst als Bundesbehörde nicht anwendbar sind, mangels einer bundesgesetzlichen Regelung des presserechtlichen Auskunftsanspruchs

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Juli Zeh erhält Thomas-Mann-Preis

Die Schriftstellerin Juli Zeh hat in München den mit 25.000 Euro dotierten Thomas-Mann-Preis erhalten. Zeh sei „eine temperamentvolle und experimentierfreudige Erzählerin, […] eine engagierte Literatin, die sich vorbehaltlos für ihre Überzeugungen einsetzt“, so die Begründung der Jury. Die Auszeichnung gelte auch „dieser Autorenhaltung, die selten geworden ist, aber dringend gebraucht wird.“ Diese Haltung zeigt sich

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Europäischer Filmpreis an François Ozon

Europäischer Filmpreis 2013: Für seinen Thriller „Dans la maison“ (In ihrem Haus) erhielt François Ozon gestern den Europäischen Filmpreis 2013 für das beste Drehbuch. Nominiert waren außerdem Paolo Sorrentino und Umberto Contarello für „La grande bellezza“ (dieser Film erhielt den Preis für den besten europäischen Film 2013), Tom Stoppard für „Anna Karenina“, Giuseppe Tornatore für

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Blogparade – wie wird sie erfolgreich?

Viele beruflich Schreibende bloggen selbst, manche haben auch schon eigene Blogparaden durchgeführt. Doch was ist eine Blogparade überhaupt, wie funktioniert sie, was bringt sie wem, wie wird sie erfolgreich und welche Fehler sollte man vermeiden? Ich habe dazu mal mein Netzwerk, den Texttreff, befragt, und Kerstin Hoffmann hat sich daraufhin sehr ausführlich zu diesem Thema

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Ist eine Übersetzung eine Kopie oder ein Original?

Ist die Übersetzung eines Buches eine Kopie des Originals oder ist sie ein ganz neues, eigenständiges Werk? Und sollten schlechte Übersetzungen überhaupt veröffentlicht werden? In einem Interview mit der ZEIT sagt der Brite Adam Thirlwell über sein neues Buch „Der multiple Roman„: Ich wollte gegen die Meinung anschreiben, dass Übersetzungen etwas Fehlerhaftes sind. Wenn man

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Peter Kurzeck gestorben

Der Schriftsteller Peter Kurzeck ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Kurzecks Romane waren autobiografisch geprägt, und seine Lesungen hielt er grundsätzlich ohne Manuskript ab. Selbst für die Hörbücher las er nicht, sondern erzählte. Der Roman „Ein Sommer, der bleibt“, den Kurzeck ebenfalls erzählend aufnahm, wurde als Hörbuch des Jahres 2008 ausgezeichnet. Kurzeck erhielt zahlreiche

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Angriffe auf JournalistInnen sind strafbar

Bei einem Prozess gegen Rechtsextremisten im Januar 2013 in München hatten Unterstützer der Angeklagten mehrere Journalisten massiv bedrängt und an der Ausübung ihrer Arbeit gehindert. Sie hatten sie angerempelt, bedroht und zwei Kameralinsen beschmiert, ohne vom Sicherheitspersonal daran gehindert worden zu sein. Daraufhin hatte Amtsgerichtspräsident Gerhard Zierl im NDR gesagt: „Wenn dort keine Kameras gewesen

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Drehbuch-Coach Syd Field gestorben

Der bekannte Drehbuch-Coach Syd Field ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Selbst nicht in erster Linie für eigene Drehbücher bekannt, hat er jedoch zahllosen AutorInnen das Drehbuchschreiben beigebracht. Er ist Autor eines der bekanntesten Bücher zum Drehbuchschreiben: „Drehbuch – Die Grundlagen des Drehbuchschreibens„.

Doris Lessing gestorben

Nobelpreisträgerin Doris Lessing ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Die britische Schriftstellerin war mit Romanen wie „Das goldene Notizbuch„, die „Canopus in Argos“-Reihe oder die „Memoiren einer Überlebenden“ weltberühmt geworden. 2007 war sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden, was sie so kommentierte: „Ich bin 88 Jahre alt. Sie können den Nobelpreis niemandem

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Europäischer Filmpreis 2013: sieben Drehbuchautoren nominiert

Die Europäische Filmakademie hat fünf Drehbuchautoren in der Kategorie „European Screenwriter“ für den Eurpäischen Filmpreis nominiert: François Ozon für „In the House / Dans la maison„,  Paolo Sorrentino und Umberto Contarello für „The Great Beauty / La grande bellezza„, Tom Stoppard für „Anna Karenina„, Giuseppe Tornatore für „The Best Offer“ und Felix van Groeningen und

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Allgemeines

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Verlosung: Reportagen-Heft #18

„Reportagen“ zu verschenken! Wollten Sie nicht schon immer mal ein „Reportagen“-Heft lesen? Dann müssen Sie nichts weiter tun, als bis zum 1. September 2014 um 23:59 Uhr unter diesem Artikel einen Kommentar (mit einer gültigen E-Mail-Adresse) zu hinterlassen und sich selbst dann die Daumen zu drücken. Die Auslosung erfolgt am 2. September, ist eine rein

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Arbeiten, wo man will - das ist nicht nur möglich, sondern wird immer häufiger in Firmen ausprobiert. Doch ist es wirklich positiv für alle Beteiligten? (Foto: A.Dreher, pixelio.de)

Für wen ist ortsunabhängiges Arbeiten wirklich gut?

In vielen schreibenden Berufen ist das ortsunabhängige Arbeiten normal, erst recht, seit es immer einfacher wird, sich über alle möglichen Kanäle online mit anderen auszutauschen. Während die Internetfirma Yahoo per Dekret der neuen Chefin Marissa Meyer all ihre MitarbeiterInnen aus dem Home Office zum 1. Juni 2013 in die Unternehmenszentrale zurückbeorderte, prüfen hierzulande viele Firmen

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Blogparaden

Akquise – ein saurer Apfel für viele (frei-) beruflich Schreibende. Reinbeißen müssen aber alle irgendwann. (Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de)

Blogparade: Akquise für (frei-) beruflich Schreibende

Es gibt viele Wege, Akquise zu betreiben, doch ist sie für viele Text-ArbeiterInnen ein Alptraum; andere wiederum haben großen Spaß daran. Die einen müssen ständig in den sauren Apfel beißen, um vom Schreiben leben zu können, die anderen müssen so gut wie gar nicht mehr akquirieren. Was also ist das Geheimnis einer guten Akquise? Welche

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Der krampfhafte Kampf gegen die Schreibblockade produziert lediglich Bratwursttexte. (Foto: M. Großmann / pixelio.de)

Schreibblockade – Alptraum oder Chance?

Wer beruflich schreibt, kommt wahrscheinlich immer mal an den Punkt, von dem aus es nicht weitergeht. Man hat recherchiert, alle Fakten beisammen, genügend sonstige Informationen, um auch noch ein bisschen Fleisch auf die drögen Knochen zu packen, man hat schöne O-Töne oder Dialogideen, und kaum jemand kennt sich besser aus mit diesem Thema. Und dann

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Aus der Praxis

Foto: Amazon.de

Taugt Amazon als Sündenbock? Ein Kommentar

Im Kielwasser des Protests amerikanischer Autor_innen haben nun auch deutsche einen offenen Brief an Amazon geschrieben. Der Online-Händler hat in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht, da Verlagshäuser in den USA (Hachette) und in Deutschland (Bonnier-Verlagsgruppe) sich weigern, Amazon höhere Rabatte für E-Books zu zahlen.

Werbemotiv und -text der NNZ (Screenshot von August 2013)

Wie weit darf Werbung gehen?

„Ich wusste gar nicht, dass es noch Leute gibt, die sich so eine Scheiße ausdenken“, sagt der Hamburger Werbetexter Peter Breuer über die Werbung der Neuen Nordhäuser Zeitung (NNZ), einem Online-Nachrichtenportal für Nordhausen in Thüringen. Kreativdirektor Victor Steinbrück aus Frankfurt kommentiert das Ganze so: „Das war unterste Werbeschublade, unter aller Kanone.“ Laut Aussage des Betreibers

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Lesetipp

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Gerd Ruge – Erinnerungen von Kennedy bis Tiananmen

Jahrzehntelang hat Gerd Ruge in Ton, Bild und Schrift den Auslandsjournalismus in Deutschland geprägt. Für Hörfunk und Fernsehen, später auch für die „Welt“, berichtete er über Alltag, Politik und die ganz großen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche. Immer dann, wenn Weltbewegendes in einer der drei Großmächte geschah, war er zufällig gerade dort.

WILEY VCH WEINHEIM GERMANY

Zum Netzwerken auch in Textberufen – „Xing für Dummies“

Xing ist tot, dachte ich lange Zeit. Sagenhaft viele Gruppen liegen als unverrottbare Leichen auf den Servern herum, und fast genauso viele Gruppen, die noch aktiv genutzt werden, strotzen vor grässlich schlechter Werbung für esoterischen Krimskrams, Nahrungsergänzungsmittel usw. Also nichts, was einem in den Text-Berufen ernsthaft etwas bringen könnte (sprich: Aufträge, nützliche Kontakte oder Geld).

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Bücher schreiben

Fachbücher schreiben und Kreativität lehren: Zamyat M. Klein (Foto: privat)

Fachbücher schreiben und Kreativität lehren: Zamyat M. Klein

Sie ist die Trainerin der Trainer_innen, sie hat 16 Bücher geschrieben und war bei weiteren fünf Büchern Co-Autorin. Zamyat M. Klein studierte Diplompädagogik und verlegte sich dann sehr schnell auf Erwachsenenbildung.  Um ihre Tipps und Tricks einem breiten Publikum bekannt zu machen, gibt sie diese nicht nur in Kursen (on- und offline) weiter, sondern verrät

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Foto: Amazon.de

Taugt Amazon als Sündenbock? Ein Kommentar

Im Kielwasser des Protests amerikanischer Autor_innen haben nun auch deutsche einen offenen Brief an Amazon geschrieben. Der Online-Händler hat in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht, da Verlagshäuser in den USA (Hachette) und in Deutschland (Bonnier-Verlagsgruppe) sich weigern, Amazon höhere Rabatte für E-Books zu zahlen.

Inspiration

Lexikon des Grauens – das Ende aller politischen Phrasen?

Benjamin von Stuckrad-Barre hat für die „Welt“ ein „Lexikon des Grauens“ erstellt, genauer gesagt, der Phrasen aus dem politischen Alltag – sowohl seitens der Politik als auch seitens derer, die über Politik schreiben. Von „mit heißer Nadel gestrickt“ über „Solidarität ist keine Einbahnstraße“, „verhärtete Fronten“, „wohin die Reise geht“ bis hin zu „Zeitfenster“, „hinter verschlossenen

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"Writing London" auf www.herblester.com (Screenshot)

London literarisch

Der Verlag Herb Lester Associates in London hat für bibliophile Anglophile einen sehr schönen literarischen Stadtplan herausgebracht: London literarisch alias „Writing London„. Für 4 britische Pfund findet man den Weg zu dem Mietshaus, in dem sich George Orwell und H. G. Wells über Curry und Pflaumenkuchen stritten, zu Julian Barnes in der National Gallery, man

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Journalismus

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Gerd Ruge – Erinnerungen von Kennedy bis Tiananmen

Jahrzehntelang hat Gerd Ruge in Ton, Bild und Schrift den Auslandsjournalismus in Deutschland geprägt. Für Hörfunk und Fernsehen, später auch für die „Welt“, berichtete er über Alltag, Politik und die ganz großen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche. Immer dann, wenn Weltbewegendes in einer der drei Großmächte geschah, war er zufällig gerade dort.

(Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Recherche – ein journalistischer Leitfaden

Recherche ist das A und O des guten Journalismus. Es ist nicht das einzige A und O, denn zu den Grundvoraussetzungen gehören u. a. auch Einfühlungsvermögen, Bildung, Offenheit und Sprachgefühl. Doch ist die Recherche unerlässlich – und geht im Tagesgeschäft oft unter. Selten findet man noch in Tageszeitungen bspw. Hinweise darauf, dass PoitikerInnen vor wenigen Monaten

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Schreibtipp

Standen die Stühle links oder rechts von der Treppe? Fiktive Landkarten für fiktive Orte können das beantworten. (Foto: Birte Vogel)

Schreibtipp: Fiktive Landkarten zeichnen

Wer sich beim belletristischen Schreiben nicht an realen Orten orientiert, sondern fiktive Welten und Orte erfindet, weiß, wie schnell man sich vertun kann bei der Beschreibung eines Wegs oder einer Landschaft: plötzlich liegt der Berg östlich des Wegs, obwohl er zwanzig Seiten zuvor bei derselben Blickrichtung auf der westlichen Seite lag, oder das Waldstück liegt

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Schreibtipps von Chuck Palahniuk

Das bekannteste Buch des amerikanischen Journalisten und Schriftstellers Chuck Palahniuk ist wohl „Fight Club„, das 1999 mit Brad Pitt und Edward Norton verfilmt wurde. Auf der Website litreactor.com habe ich eben sehr hilfreiche Schreibtipps von Palahniuk gefunden – allerdings sind nur zwei dieser Tipp-Listen für Nicht-Mitglieder freigegeben: Tipps gegen die Schreibblockade Selbst ein Erfolgsautor kennt solche

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